Therapeutenvermittlung an Patienten

Sie suchen nach dem passenden Therapeuten oder der passenden Therapeutin? Wir unterstützen Sie dabei und helfen Ihnen, sich für die richtige Person und den passenden Therapieansatz zu entscheiden.

Die Therapeutenstelle vermittelt Adressen von qualifizierten Therapeut/-innen, die auf der EGK-Therapeutenliste aufgeführt sind. Gerne beantworten wir Ihnen auch Fragen zu den verschiedenen Therapieansätzen und zu den Versicherungsleistungen und Rückerstattungen aus Ihrer Zusatzversicherung der EGK-Gesundheitskasse.

Wir vermitteln folgende komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden:

Kontakt Therapeutenstelle

T: 032 623 64 80
M: info@fondation-sne.ch

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Donnerstag, 08.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr und Freitags von 08.30 bis 11.30 Uhr

Die Akupressur basiert auf der Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ähnlich wie bei der Akupunktur werden bestimmte Punkte auf den Meridianen angeregt, über die das Fliessen von Qi beeinflusst werden kann. Im Unterschied zur Akupunktur werden bei der Akupressur keine Nadeln verwendet, sondern der Therapeut stimuliert die Punkte mit den Fingerspitzen oder mit dem Daumen.

Quelle: EGK-Therapieführer

Der Begriff Akupunktur wird aus acus (= die Nadel) und punctura (= der Stich) abgeleitet.

Diese über 5000 Jahre alte Behandlungsform stammt aus China und ist eines der wichtigsten Teilgebiete der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Basierend auf den philosophischen Grundsätzen des Taoismus, der 5-Elementen-Lehre, den energetischen Kreisläufen (Meridiane) und der einzelnen Akupunkturpunkte werden Nadeln gesetzt, um energetische Dysbalancen zu korrigieren. Durch das Einstechen der Nadeln wird der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst. Die Meridiane und die Akupunkturpunkte stehen energetisch mit Organen und Organsystemen in Zusammenhang; auf den Meridianen gibt es zahlreiche Punkte, über die das Fliessen von Qi angeregt werden kann.

Durch Akupunktur kann eine Blockierung des Qi gelöst und ein ungehindertes Fliessen des Qi gefördert werden.

Als Variante zur klassischen Akupunktur werden die Nadeln auch durch kohärentes Licht (Laser) und Farben (Auflage von Farben auf die Akupunkturpunkte) ersetzt.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Alexandertechnik ist eine ganzheitliche Körper- und Bewegungstherapie, bei der körperlich dysfunktionale Bewegungsgewohnheiten verbessert oder abgelegt werden sollen.

Die Art, wie wir uns selbst gebrauchen, ist entscheidend für die Qualität all unserer Funktionen. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage der Alexandertechnik. Die Methode zeigt einen Weg, unsere angeborene, natürliche Koordination wieder zu entdecken, indem wir unausgeglichene, meist unbewusste Bewegungs- und Verhaltensweisen erkennen und mit der Zeit weglassen können. Dabei stehen Situationen und Abläufe des Alltages wie sitzen, gehen, sprechen oder ein Werkzeug handhaben im Mittelpunkt.

Die Alexandertechnik eignet sich für Menschen jeden Alters. Sie ist eine Methode, um mehr Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen. Sie ist auch für jene Menschen von Nutzen, die unter Stress, Verspannung und Schmerzen (z.B. Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen) leiden oder nach Krankheit und Unfall (z.B. Diskushernie, Schleudertrauma) ihre Rehabilitation unterstützen wollen.

Der Schauspieler Frederick Matthias Alexander (geb. 1869 in Australien / gest. 1955 in London) gilt als Pionier auf dem Gebiet der ganzheitlichen Methoden. Seine Entdeckungen wurden bestätigt durch Erkenntnisse der neueren Forschung in Neurophysiologie, Anatomie und Medizin.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Atemtherapie, genannt der „Erfahrbare Atem“, ist eine ganzheitlich ausgerichtete Körperarbeit, in der das Atemgeschehen bewusst wahrgenommen wird. Ohne willentliche Beeinflussung den Atem kommen, ihn ohne aufzuhalten wieder entströmen zu lassen und zu warten, bis er von selbst kommt, ist dabei der Schlüssel zum erfahrbaren Atem. Aus diesen unbewussten Atemfunktionen und über die Sammlung des Übenden wird die Empfindungsfähigkeit erweckt. Durch Hingabe und Achtsamkeit lassen sich so die Gesetze des unbewussten Atems erfahren, ohne dessen Abläufe zu stören. Das geschieht insbesondere dadurch, dass die Atembewegungen – das Weiterwerden der Körperwände im Einatmen und das Zurückschwingen in die Ausgangslage im Ausatmen – mit ihrer entsprechenden Empfindungen aufmerksam wahrgenommen werden. So wird den Übenden gewahr, wo Atem fliesst, gehemmt oder blockiert wird und wo daraus Spannungszustände oder Einschränkungen entstehen.

Mit zunehmender Atemerfahrung und Übung wird das eigene Empfindungsvermögen vertieft und geschult und steigert die Fähigkeit, sich zu sammeln. Im Zusammenspiel von Atem und Bewegung wird die Bedeutung des inneren Gleichgewichts und dessen Auswirkungen auch sich selbst und die Umwelt erfahren. Mittels einfachen Körperübungen im Sitzen, Stehen, Gehen oder Liegen wird der natürliche Atem belebt und lässt sich so bewusst erfahren.

Die heutigen Varianten der Atemtherapie gehen vor allem auf Ilse Middendorf und Klara Wolf zurück. Zusätzlich gibt es zahlreiche andere atemtherapeutische Formen.

Quelle: EGK-Therapieführer

Das Autogene Training ist streng genommen keine Heilmethode, sondern eine Hilfe zur Entspannung. Sie wurde vor mehr als 60 Jahren vom deutschen Arzt J.H. Schultz entwickelt. Diese Entspannungsmethode ist heute weit verbreitet und allgemein anerkannt.

Die Wirkung beruht auf der Lockerung der Muskulatur, auf Beruhigung des Atems, auf allgemeiner Steigerung des Wohlbefindens und der Konzentrationsfähigkeit. Autogenes Training eignet sich zur Beruhigung und Entspannung und bietet sich für viele Therapien begleitend an.

Schmerz der Kopf? Rast das Herz? Die Grundstufe des Autogenen Trainings kennt vier Organübungen, die den Kopf, das Herz, die Atemwege und die Bauchorgane ansprechen. Die Formeln und Vorstellungen wirken über das vegetative Nervensystem gezielt auf die Organe ein. Dieser Prozess verändert einzelne Körperfunktionen, aber auch Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit. Das Autogene Training ist als Gesamtsystem eine fundierte Methode mit hoher therapeutischer Wirkung.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die originale Bachblüten-Therapie gründet sich auf die Entdeckung des englischen Arztes und Philosophen Dr. Edward Bach (1886 – 1936) und wurde durch Mechthild Scheffer in den vergangenen 25 Jahren systematisch weiter ausgebaut.

Diese Therapie geht davon aus, dass jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung aufgrund geistiger Missverständnisse vorausgeht, die sich in disharmonischen Verhaltensmustern äussern, wie z.B. unangebrachtes Schuldgefühl, übertriebener Durchsetzungswille, mangelndes Zielbewusstsein. Dr. Edward Bach erforschte und definierte „38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“, die sich grundlegend im Kollektivbewusstsein zeigen. Diese „negativen seelischen Verhaltensmuster“ können zum Auslöser für körperliche und seelische Krankheiten werden bzw. die Ausheilung bestehender Krankheiten behindern.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Anwendungsgebiete:

  • Seelische Gesundheitsvorsorge: Wunsch nach Bewusstseinsentwicklung, Charakterstärkung, Harmonisierung disharmonischer seelischer Verhaltensmuster, z.B. Eifersucht, Ängstlichkeit, Resignation
  • Akutbehandlung psychischer Stresssituationen und Lebenskrisen: Beziehungskonflikte, Erziehungs- und Schulprobleme, Arbeitsplatzverlust, Midlifecrisis
  • Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten. Besonders bewährt bei multifaktoriellen Beschwerden, z.B. Schlafstörungen, Neurodermitis, Psoriasis, sowie bei kindlichen Entwicklungsstörungen, zur Geburtsvorsorge, zur seelischen Nachsorgebehandlung von leichten und schwerwiegenden Operationen wie bei Krebs, Herzinfarkt.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Bindegewebemassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage, bei der durch langsames Streichen, Rollen oder Quetschen der Haut mit den Fingerkuppen Druck und Zugreiz auf das Unterhautbindegewebe ausgeübt wird, wodurch reflektorisch eine günstige funktionelle Beeinflussung der den massierten Körpersegmenten zugeordneten inneren Organen, den sogenannten Head-Zonen angestrebt wird. Die Bindegewebemassage ist eine Behandlungsform, die auf das nervliche Geschehen zwischen inneren Organen, Gefässen und Nerven einerseits und den Geweben der Körperdecke und des Bewegungsapparates anderseits Einfluss nimmt.

Angewendet wird die Bindegewebemassage bei Funktionsstörungen, z.B. bei organischen Erkrankungen, Gewebeverklebung oder Durchblutungsstörungen.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Biodynamische Psychologie und Massage wurde von der norwegischen Psychologin Gerda Boyesen begründet und geht davon aus, dass Körper, Seele und Geist als ineinander übergreifende Ebenen den Menschen als Ganzes bilden. In der Praxis setzt die Biodynamische Psychologie sowohl auf der psychischen als auch auf der körperlichen Ebene an. Das Ziel ist, in der Wechselwirkung von Körper und Psyche Harmonie herzustellen und zu bewahren.

Gerda Boyesens wohl bekannteste Entdeckung ist die Wichtigkeit der Peristaltik. Sie fand heraus, dass der Verdauungstrakt nebst Verdauung unserer Nahrung auch der Verarbeitung von seelischem Stress dient, von ihr daher Psychoperistaltik genannt: emotionale Spannung muss sich nicht nur im Ausdrücken von Gefühlen entladen, sondern kann im wahrsten Sinne des Wortes verdaut resp. abgeführt werden. Die Töne der Peristaltik werden deshalb in der biodynamischen Massage durch ein auf dem Bauch liegenden Stethoskop abgehört und geben eine Art „Körperfeedback“, das gezielte Behandlungen ermöglicht.

Die Biodynamische Massage hat innerhalb des Selbsterfahrungsprozesses eine harmonisierende und nährende Wirkung. Sie ist eine sanfte Körpertherapie, die auch gerne die Yin-Methode unter den Körpertherapien genannt wird (Yin = weich, weiblich). Sie arbeitet nach der Intuition und dem Lustprinzip, da nach Auffassung von Gerda Boyesen nur so Transformation erfolgen kann.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Bioresonanztherapie ist ein biophysikalisches Regulationsverfahren, das mit Schwingungen bzw. Information arbeitet. Die verwendeten Informationen stammen einerseits aus den elektromagnetischen Schwingungsfeldern des behandelten Körpers (körpereigene Signale), andererseits werden auch ergänzende Therapiesignale verwendet (Schwingungen von Farben, Edelsteinen, Tönen, Medikamenten usw.).

Diese Signale werden aufgrund einer genauen individuellen Diagnostik an die Erfordernisse des zu behandelnden Organismus angepasst. Nur so können die ultrafeinen Impulse über Resonanz-Effekte eine grosse Wirkung im Körper auslösen. Blockierte Regulationsmechanismen beginnen wieder zu funktionieren, weil der Körper die Therapiesignale als „eigene Sprache“ erkennt und die Informationen für sich nutzen kann.

Begründer dieses Verfahrens waren der Arzt Dr. med. Franz Morell und der Elektroingenieur Erich Rasche. Die Methode wurde in den letzten 25 Jahren von verschiedenen Ärzten und Therapeuten weiter entwickelt und verfeinert. Sie eignet sich – zumindest begleitend – für alle Krankheiten, bei denen körpereigene Regulationsmechanismen nicht mehr richtig funktionieren.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine sehr sanfte, jedoch gleichwohl tief greifende Körperarbeit, die den inneren Bewegungen unseres Pulssystems, der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit nachspürt. Diese auch Liquor genannte Flüssigkeit bewegt sich in einem System von Membranen, die sich vom Schädel (Cranium) durch die Wirbelsäule bis zum Kreuzbein (Sacrum) ausdehnen.

Der Cranio-Sacral-Rhythmus im menschlichen Körper gestattet einen wichtigen Einblick in den Gesundheitszustand. Ziel der Therapie über sanfte Berührungen ist der gesunde, regelmässige craniosacrale Rhythmus. Auf diese Weise können die Heilungsprozesse körpereigener Selbstregulierungsmechanismen in Gang gebracht werden. Gute Erfolge zeigt die Cranio-Sacral-Therapie nicht nur bei Beschwerden nach Unfällen und Verletzungen, sondern auch bei Kopf- und Rückenschmerzen, Gebiss- und Kieferfehlfunktionen und letztlich bei allen Symptomen, die mit dem zentralen Nervensystem zu tun haben. Eindrücklich sind die Behandlungserfolge bei Kindern und Säuglingen, die unbefangener auf Berührung reagieren.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Farbtherapie basiert auf der Grundidee, dass jede Farbe eine bestimmte Eigenschaft hat, die sowohl den Körper wie auch die Seele berührt.

Es gibt verschiedene Formen der Farbtherapie, und die Farben werden je nach Variante auf unterschiedliche Arten eingesetzt. Eine Therapie kann mit Farbbändern erfolgen, mit Massagen mit farbigen Ölen, mit Nahrungsmittel einer bestimmten Farbe, aber auch durch Bestrahlung der Haut mit farbigem Licht (Farbpunktur).

Die Farbpunktur ist ein sehr erfolgreiches und bewährtes Therapiesystem, bei welchem spezielle Farben und Grauschattierungen punktuell oder flächig über die Haut in den Körper eingeschleust werden. Über das Lichtsystem des Körpers wird durch Schwingungsenergien dort eine ausgleichende Informationsregulierung bewirkt, wo die Ursache einer Belastung zu finden ist.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Feldenkrais-Methode wurde von Dr. Moshé Feldenkrais (1904 – 1984) begründet und entwickelt. Er war ein bedeutender Physiker, Ingenieur und unermüdlicher Forscher.

Lernen durch Bewegung ist eine fundamentale Eigenschaft des menschlichen Organismus. Die Feldenkrais-Methode setzt sich zum Ziel, die komplexen Beziehungen unseres Bewegungsvermögens mit allen anderen menschlichen Funktionen auszuloten und zu verbessern. Die Bewegung wird dabei als Instrument für diesen Lernprozess genutzt, weil sie das direkteste und am besten zugängliche Mittel des Menschen ist, um eine anhaltende und tiefgreifende Veränderung eingefahrener Muster zu bewirken.

In Einzel- und Gruppenarbeit („Funktionale Integration“ oder „Bewusstheit durch Bewegung“) lehren Feldenkraislehrer in einfachen, meist im Liegen ausgeführte Bewegungen die Voraussetzungen der wichtigsten Funktionen wie Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen zu verbessern. Die Feldenkrais-Methode wirkt sich positiv aus auf die Koordination der Bewegung, Orientierung im Raum und somit auch auf mentale Prozesse. Die Qualität des Lebens verändert sich auf allen Ebenen des körperlichen, seelischen und geistigen Seins.

Quelle: EGK-Therapieführer

Das Ziel der Fussreflexzonenmassage ist, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen, die innere Harmonie wieder herzustellen und die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Alle Organe, Muskeln und Körperfunktionen befinden sich in den ihnen entsprechenden Reflexzonen am Fuss. Eine Verbindung wird über die Nerven, Blut-, Lymph- und Lebensenergiebahnen (Meridiane) hergestellt. Durch den Druck auf die Reflexzonen am Fuss werden die zugehörigen Organe und Körperteile beeinflusst.

Durch die Fussreflexmassage können Spannungen und Blockaden gelöst werden, die Energie kann wieder frei fliessen und das allgemeine Körpergefühl und das Wohlbefinden können positiv beeinflusst werden.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die eigentliche Entwicklung begann mit einem 1921 durch Rudolf Steiner für Ärzte gehaltenen Ausbildungskurs. Heileurythmie ist eine Bewegungstherapie, die auf der Grundlage der Lautbewegungen (Eurythmie) für den kranken Organismus abgewandelt wurde. Durch eine ständige Weiterentwicklung wurde die Heileurythmie zu einem wesentlichen therapeutischen Element innerhalb der anthroposophisch erweiterten Medizin. Eine heileurythmische Behandlung wird schon bei Anlagen zu Krankheiten als prophylaktische oder konstitutionsverbessernde Massnahme sinnvoll – die Hauptanwendungsgebiete liegen aber bei akuten und chronischen Erkrankungen oder auch in der Vorbereitung und Nachbehandlung von Operationen.

Für einen anthroposophisch orientierten Arzt stellen die Möglichkeiten der Heileurythmie eine wesentliche Ergänzung zu medikamentösen Behandlungen dar.

Quelle: EGK-Therapieführer

In der Kunsttherapie wird hauptsächlich mit Medien der bildenden Kunst gearbeitet. Dazu zählen malerische oder zeichnerische Medien, plastisch skulpturale Gestaltungen oder auch fotographische Medien. Durch sie können Patienten unter therapeutischer Begleitung innere und äussere Bilder ausdrücken, ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln, neue Handlungsspielräume entfalten, ihre sinnliche Wahrnehmung ausbilden und Lösungsmöglichkeiten schaffen.

Die ersten kunsttherapeutischen Ansätze stehen mit der Entwicklung der anthroposophischen Medizin im Zusammenhang. Grundlage als Menschenbild ist die Dreigliederung des Menschen in Geist, Seele und Körper (Denken, Fühlen, Wollen).

Die Kunsttherapie unterscheidet sich von anderen Therapieformen dadurch, dass zu der Beziehung Therapeut – Patient ein drittes Element hinzutritt: das künstlerische Medium. Daraus ergibt sich zwischen den Beziehungspunkten Therapeut – Patient – Medium (Werk) ein Beziehungsdreieck, das in der kunsttherapeutischen Literatur als kunsttherapeutische Triade bezeichnet wird. Damit spielen für die kunsttherapeutische Praxis drei Ebenen und ihre Beziehung zueinander eine Rolle: das künstlerische Gestalten am Werk, die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sowie die Betrachtung des Werkes und seine Wirkung.

Die Kunsttherapie ist in den letzten Jahren in klinisch-medizinischen Behandlungskonzepten zu einem Bestandteil des psycho-sozialen Angebots im stationären und ambulanten, sowie im präventiven, akutmedizinischen (z. B. Krankheitsbewältigung- und verarbeitung) und rehabilitativen Bereich geworden. Sie dient der Krankheitsvorsorge, der akuten Krankheitsbewältigung wie auch der Rehabilitation. Ihr Anwendungsbereich erstreckt sich gegenwärtig von der Psychiatrie über die Psychosomatik, Onkologie/Hämatologie, (Sozial-)Pädiatrie bis hin zur Neurologie und Geriatrie.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Kinesiologie versteht sich als ganzheitliche Behandlungsmethode, die von der Einheit von Körper, Geist und Seele ausgeht. Ist dieses Gleichgewicht gestört, können Schmerzen, Krankheiten, Unwohlsein, psychosomatische Störungen und anderes die Folge sein. In einem gesunden Organismus sind der körperliche Bereich (Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen, Gelenke, Organe und Systeme), der Bereich der Ernährung und Verdauung (Nahrungsaufnahme, Hormonhaushalt, biochemische Vorgänge, Ausscheidung) wie auch der emotionale und seelische Bereich (Denken, Fühlen und Emotionen) in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Alle drei Bereiche sind miteinander verbunden und voneinander abhängig.

Das Arbeitsinstrument der Kinesiologie ist der Muskeltest. Er wird als Biofeedback eingesetzt, um Stress im Menschen aufzuspüren. Der Muskeltest gibt Auskunft über die Wahl der Intervention (Aktivierung der verschiedenen Systeme mit Massage, Bewegungen, Übungen, Farben, Emotionen, Ernährung u.v.a.). Die Wirkung der Interventionen richtet sich auf das Energie-System des Menschen und damit auch auf die Muskeln, die Haltung und die Bewegung. Die Selbstheilungskräfte des Menschen werden aktiviert. Symptome können verschwinden, Wohlbefinden stellt sich ein.

Die Kinesiologie-Anwendung eignet sich bei allen Arten von Stress wie z.B. Bewegungseinschränkungen, Schmerzen verschiedenster Art, psychosomatischen Anzeichen, Lernschwierigkeiten, Aufarbeitung von Unfällen jeglicher Art, unangenehme Verhaltensmuster, Prüfungsvorbereitungen und Begleitung in schwierigen Lebensabschnitten.

Quelle: EGK-Therapieführer

Durch die Technik der manuellen Lymphdrainage wird der Lymphfluss gesteigert. Die Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, mit der Lymphstauungen im Gewebe gelöst werden können. Dadurch kann dann das Lymphsystem, das u.a. auch Immunfunktionen wahrnimmt, seine Tätigkeiten besser erfüllen. Die immunologischen Aufgaben des Lymphsystems werden so begünstigt, um bestimmte Abwehrschwächen, rheumatische Erkrankungen u.v.m. zu behandeln.

Die Vorbeugung und Frühbehandlung von Erkältungskrankheiten wie auch Sportverletzungen sind weitere Einsatzgebiete. Durch gezielte Lymphdrainage wird die Ausheilungszeit stark verkürzt.

Entwickelt hat die Lymphdrainage der dänische Physiotherapeut und Philosoph Dr. Emil Vodder in Cannes. Ihm fiel auf, dass viele seiner sich dort zur Kur aufhaltenden Patienten, die ihre chronischen Erkältungskrankheiten ausheilen wollten, bei Katarrh der oberen Luftwege stark angeschwollene Halslymphknoten hatten, die durch bestimmte Massage- und Behandlungstechniken zurück gingen, was auch zu einer Besserung der Krankheiten führte.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die klassische Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Ihre wesentlichsten Einsatzbereiche sind die Förderung der lokalen Durchblutung, die Entstauung des Venen- und Lymphsystems und eine Entspannung der Muskeln. Die Heilwirkungen der klassischen Massage gehen aber noch viel weiter und betreffen folgende Bereiche: Muskelverhärtungen und Muskelschmerzen, muskelrheumatische Veränderungen, Gelenkverletzungen, rheumatische Erkrankungen, spastische Bronchitis, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, Funktionsstörungen nach Schädigung peripherer Nerven u.v.m.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die ORB Medau betrachtet den Menschen aus ganzheitlicher Sicht. Sie hat zum Ziel, über Atem, Bewegung, Wahrnehmung und Musik Entwicklungs- und Heilkräfte zu wecken und zu fördern. Die Arbeitsweise wurde 1929 in Deutschland von H. und S. Medau begründet.

Die ORB Medau geht aus vom Gesunden. Gesundheit ist dann gewährleistet, wenn der Mensch im Einklang mit den organisch-rhythmischen Gesetzmässigkeiten zu leben vermag. Durch vielfältiges Spiel in Bewegung und Behandlung, Rhythmus- und Tongestaltung, Wahrnehmungs- und Empfindungslenkung lassen sich die organisch-rhythmischen Phänomene erfahren und ein situationsgemässes, von Atem getragenes Verhalten üben. Dies kann über grossräumiges, schwungvolles, wie auch durch ruhiges, achtsames Arbeiten im Liegen, Sitzen oder Stehen geschehen.

Diese Arbeitsweise hat eine tief gehende Wirkung auf den gesamten Organismus: Über- und Unterspannungen gleichen sich aus (Eutonie). Kreislauf und Organtätigkeiten werden angeregt. Ein verfeinertes Körperempfinden sowie grössere innere und äussere Beweglichkeit entsteht. Damit werden Voraussetzungen geschaffen, mit körperlichen und psychischen Beschwerden besser umgehen zu können oder sie aufzulösen.

Die Bewegungs- und Behandlungsweise wird stets den Möglichkeiten der Klienten angepasst und eignet sich daher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Quelle: EGK-Therapieführer

Eigentlich ist das Wort Osteopathie etymologisch von Knochenerkrankungen abgeleitet. Bei den vor rund 100 Jahren entwickelten Heilmethoden der Osteopathie und der Etiopathie geht es jedoch um viel mehr: um den inneren Zusammenhang der mechanischen Strukturen mit den (inneren) Organen unseres Körpers. Die Osteopathie analysiert Störungen, mobilisiert bzw. stimuliert Verbindungen und setzt damit natürliche Heilkräfte in Aktion.

Wir sind schmerzfrei, wenn unsere strukturelle Körpermechanik ohne funktionelle Störungen abläuft. Genau solche Störungen werden mit der Osteopathie aufgespürt und durch gezielte, manuelle Behandlung beseitigt. Die manuellen Einwirkungen beziehen sich auf die inneren Organe (viszerale Osteopathie), das kraniosakrale System (Schädelosteopathie) und auf das Muskel-Gelenk-System (parietale Osteopathie).

Die Werkzeuge der Osteopathie sind die Hände. Das Ziel wird erreicht ohne kostspielige Einrichtungen und ohne teure Medikamente. Wirksam ist die Behandlung u.a. bei Rückenschmerzen und Gelenkproblemen (akut und chronisch), Verdauungsbeschwerden, Sinusitis, Migräne, Inkontinenz, Neuralgien und Konzentrationsstörungen (speziell bei Kindern). Sanft und gezielt ertasten und behandeln Osteopathen die Abweichungen, die schmerzhafte Folgen haben können.

Die Osteopathie ist international längst eine anerkannte, eigenständige Richtung der Medizin mit eigenem Diagnoseverfahren. Sie kann gleichzeitig als gezielte Ergänzung zur klassischen Medizin genutzt werden.

Quelle: EGK-Therapieführer

Alles Leben ist Energie in Bewegung – ihr ungehindertes Fliessen die Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Polarity macht sich dieses Wissen zu Nutze, um den gestörten Fluss der Lebensenergie (auch Prana oder Chi genannt) mit gezielten Einwirkungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei geht Polarity davon aus, dass allen Lebensvorgängen das Grundprinzip der Polarität zugrunde liegt.

Polarity Therapie wurde vor mehr als 50 Jahren von Dr. Randolph Stone (1890 – 1981), Osteopath, Chiropraktiker und Naturheilarzt, entwickelt. Zeitlebens befasste er sich mit spirituellen und medizinischen Überlieferungen des Fernen Ostens, mit Ayurveda und chinesischer Medizin. Diese Heilweisen verband er mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und schuf aus dieser Synthese ein natürliches Heilverfahren: die Polarity Therapie. Aus seinen umfassenden Studien über das menschliche Energiefeld hat Dr. Stone eine Reihe von praktischen Anwendungsmöglichkeiten entwickelt, um Störungen im Energiefluss zu erkennen und zu lösen. Dazu gehören insbesondere: Manuelle Polarity Therapie – Energiearbeit am Körper, verbale Prozessbegleitung, Polarity Bewegungsübungen, Polarity Reinigungsdiät und Ernährung.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Biochemikerin Ida Rolf erkannte die überragende Bedeutung der Schwerkraft für die Struktur des Menschen. Sie entwickelte daraus eine Methode („Strukturelle Integration“, heute auch „Rolfing“ genannt), um die Körperstruktur mit den Erfordernissen der Schwerkraft in Einklang zu bringen.

Rolfing ist eine tiefe, manuelle Bindegewebsarbeit, die eine Schulung von Bewegung und Selbstwahrnehmung verbindet. Der Rolfer modelliert den Körper, indem er die Faszienschichten mit wohldosiertem Druck gleitfähig macht, so dass alle involvierten Kräfte den Körper ins Lot bringen können. Fehlhaltungen und Verspannungen sowie Stress und Schmerzen werden abgebaut. Klienten fühlen sich auf Dauer wohler und lebendiger. Den Körper in tiefen Schichten neu kennen zu lernen erlaubt oft, auch der Psyche auf einer neuen Ebene zu begegnen.

Quelle: EGK-Therapieführer 

Shiatsu ist eine Behandlungsform, die mit Handflächen und Daumen ausgeübt wird und keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Die Behandlung wird am bekleideten Körper auf einer weichen Unterlage ausgeführt. Mit Shiatsu wird der Energiehaushalt im Meridiansystem harmonisiert.

Die Vorboten einer krankmachenden Veränderung, das Unwohlsein, das Fühlen, dass etwas nicht mehr stimmt, wäre Anlass aktiv zu werden. Diese Phase kann jahrelang dauern und mit durchaus wechselnden Symptomen auftreten. Möglich sind z.B. Verstopfung, Durchfall, Ein- und Durchschlafstörungen, Schweissausbrüche, vorzeitiger Haarausfall, Kopfweh, Müdigkeit, Frösteln, Verspannungen, kalte Hände und Füsse, aber auch Phänomene wie Einsamkeit, Unlust, ständiger Kummer und sich Sorgen machen, übersteigerte Aktivität usw.

Shiatsu wird aber auch in einem noch umfassenderen Bereich angewandt: bei akuten und chronischen Schmerzen, Verspannungen jeder Art, bei Rücken-, Schulter- und Nackenbeschwerden, bei Störungen des vegetativen Nervensystems, bei Stress, Nervosität und Schlafstörungen, bei Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungstrakts, bei Zyklusstörungen, bei Verstauchungen und Prellungen, nach Unfällen und Operationen, bei Haltungsproblemen und auch bei psychischer Symptomatik. Während der Schwangerschaft wird Shiatsu als sehr wohltuend empfunden.

Im Shiatsu gilt es, ein tiefes, vertrauensvolles Gespräch ohne Worte zu führen, so dass die Behandlung zu einer wahrhaft berührender Kunst wird.

Quelle: EGK-Therapieführer

Der Begriff Sophrologie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Wissenschaft des Bewusstseins und der Werte der Existenz. Ihr Begründer ist der kolumbianische Neurologe und Psychiater Prof. Alfonso Caycedo.

Die Sophrologie ist ein dynamisches Entspannungstraining zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens, des inneren Gleichgewichts, des Körperempfindens, der Konzentrationsfähigkeit, des positiven Vorstellungsvermögens und des Selbstbewusstseins. Angestrebt wird die Harmonie zwischen Körper und Geist. In die Sophrologie fliessen verschiedene orientalische und okzidentale Einflüsse ein (z.B. Yoga, Zen-Buddhismus, Tibeter Buddhismus, Autogenes Training). Die bewusste Bauch-Atmung ist ein wichtiger Bestandteil aller Sophrologieübungen. In der Basissophronisation werden Körper, Geist und Atmung schrittweise entspannt; durch dynamisierende Körper- und Atemübungen wird die Durchblutung angeregt. In der Ruhephase werden die Veränderungen wahrgenommen und die Entspannung vertieft. Schliesslich folgen positive Erlebnisse der Zukunft und Meditationstechniken.

Im medizinischen Bereich wird Sophrologie sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch eingesetzt. Wirksam als Stressmanagement, bei Kopf-, Rücken- und anderen Schmerzen, bei Asthma, Schlafstörungen und Angstzuständen, reaktionellen Depressionen und als Zusatztherapie bei Krebs und Aids. Das Anwendungsgebiet umfasst weiter die Schwangerschafts- und Geburtsvorbereitung, die Vorbereitung auf chirurgische Eingriffe, Prüfungsarbeiten und sportliche Leistungen.

Quelle: EGK-Therapieführer

Die Tomatis-Methode geht von Wechselwirkungen zwischen Ohr, Körper, Stimme und Psyche aus. Unsere Ohren sind, im Gegensatz zu den Augen, immer geöffnet. Wir hören immer. Dennoch nehmen wir nicht immer alles bewusst wahr, denn wir hören längst nicht immer zu.

Teil unseres Innenohrs ist das Gleichgewichtsorgan, das einen Einfluss auf jeden einzelnen Muskel des Körpers hat und uns hilft, uns im Raum zu orientieren. Schwierigkeiten im entsprechenden Frequenzbereich können schwerwiegende Einflüsse auf unsere Bewegungsentwicklung, auf Körperhaltung, Körpergefühl sowie auf die groben und feinen Bewegungsabläufe haben.

Prof. Alfred Tomatis, Facharzt für Hals, Nasen, Ohren und Phoniater, erforscht seit Jahrzehnten die Wechselwirkung zwischen Ohr, Körper, Stimme, Sprache und Psyche. Seine Feststellung bildet die Grundlage der Tomatis-Methode: Jeder Klangausdruck – sei es in Sprache, im Gesang, oder auf einem Instrument – widerspiegelt die Analyse- und Kontrollgewohnheit des Ohres. Er entwickelte ein Therapiekonzept, das die Horchentwicklung in ihren verschiedenen Phasen nachbildet. Wichtige Hilfsmittel sind das elektronische Ohr, ein hochdifferenziertes Ohrtrainingsgerät, das zwischen Tonband und Kopfhörer geschaltet wird und die speziellen Kopfhörer mit Ohrmuscheln und einem Vibrator, der den Ton auf die Knochen überträgt und damit das Trommelfell umgeht. Bei Interessierten wird in Horchtests, weiteren Abklärungen und einem Gespräch die ganz persönliche Art zu horchen beurteilt. Die Tomatis-Methode eignet sich bei Entwicklungsverzögerungen und –störungen, Lernproblemen, Schulschwierigkeiten, Kommunikationsstörungen, Problemen mit Gedächtnis und Konzentration, grosser Ermüdbarkeit, Verhaltensstörungen, Aggressivität und um die Sprechtechnik zu verbessern.

Quelle: EGK-Therapieführer

Trager ist eine Wahrnehmungs- und Bewegungsschulung. Die Methode gliedert sich in einen passiven und in einen aktiven Teil. Während einer guten Stunde lässt sich der Klient auf einem weichgepolsterten Massagetisch von dem Praktiker durch Dehnungen, Kompressionen und sanfte wellenförmige Schwingungen bewegen. Diese vielfachen Bewegungsimpulse laden zu tiefer Entspannung ein. Zudem erhält der Körper neue Informationen über Beweglichkeit, Raum, Freiheit und ausgeglichenen Tonus. Durch den aktiven Teil – genannt Mentastics, eine Wortverschmelzung von „mental“ und „gymnastics“ – können diese neu erfahrenen Körperempfindungen vertieft wahrgenommen, gespeichert und in den Alltag integriert werden. Mentastics sind bestechend effizient und einfach und erlauben dem Klienten, unabhängig vom Praktiker, jederzeit seine Beweglichkeit und Freiheit erneut zu fühlen.

Trager fördert die Beweglichkeit, steigert die Vitalität und bringt mehr Leichtigkeit in den Alltag. Trager versteht sich als Lernerfahrungsprozess und ist eine wirksame Gesundheitsvorsorge. Trager hat sich unter anderem bei chronischen Krankheiten als sehr nützlich erwiesen.

Quelle: EGK-Therapieführer

Eine Abweichung des Kreuzbeins aus der Horizontalen bedingt eine kompensatorische Abweichung der Wirbelsäule aus dem Lot mit einer Seitenverbiegung, der Skoliose. Der Rumpf mit der ihn aufrechthaltenden Wirbelsäule, dem Brustkorb und dem Becken ist mehr als in einer Hinsicht das Zentrum verschiedener Geschehen im menschlichen Organismus.

Nicht nur Hüft- und Kniegelenke werden punktuell belastet, sondern viele Gelenke des menschlichen Körpers verdrehen und verkanten sich. Jede Fehlstellung des Beckens wird einerseits zwangsläufig Verspannungen zur Folge haben, andererseits wird es durch die Schonhaltung des Betroffenen zu Muskelatrophien kommen. Durch einen Beckenschiefstand hervor gerufene Wirbelfehlstellungen bedeuten auch immer Fehlversorgung der betroffenen Organe, da es im Bereich der Zwischenwirbelkanäle zu Einengungen mit Irritationen der Spinalnerven kommt. Hier bedient sich der Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich nebst dem Gespräch mit dem Klienten eines Tast-, Sicht- und Funktionsbefundes, wobei dem Tastbefund der Ohr-Reflexzonen eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Aus dem Bewusstsein heraus, dass eine gestörte Statik immer den Energiekreislauf negativ beeinflusst, wird der Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich immer mit einer Akupunktur-Massage verbunden. Die Behandlung beruht einerseits auf Erkenntnissen der klassischen Akupunktur-Massage und andererseits auf den Erfahrungen westlicher Massage-, Dehn- und Bewegungstechniken. Mit diesem Behandlungskonzept ist es in relativ kurzer Zeit möglich, einen Beckenschiefstand in einer sehr sanften und angenehmen Art und Weise zu beheben, was bewirkt, dass das Skelett wieder im Lot ist und die Energien das Fliessgleichgewicht wieder finden.

Quelle: EGK-Therapieführer

Das Wort Yoga bedeutet Anspannung, aber auch Entspannung und Vereinigung. Diese alte indische Methode, durch Herrschaft über den Körper den Geist zu befreien, schliesst bestimmte Körperhaltungen und Bewegungsabläufe ein, die mit gezielten Atemtechniken verbunden sind.

Die Wirkungen von Yoga auf Körper, Seele und Geist sind weitreichend und segensreich. Besondere Betonung liegt auf der Entspannung. Es sollte keine Übung gemacht werden, ohne sich vorher und besonders anschliessend zu entspannen. Ein weiteres wichtiges Moment ist die Intuition. Trotz der engen Beziehung zwischen Lehrer und Schüler und trotz exakter Anweisungen soll der Lernende auch auf seinen eigenen inneren Führer hören – auf Stimmen, Gedanken, Empfindungen. Yoga sollte nie eine reine Körperübung sein, sondern immer auch Austausch mit dem Kosmos, mit dem Göttlichen.

Quelle: EGK-Therapieführer