Die Psychodynamik von Traumata erkennen - AUSGEBUCHT

Grundlagen der Psychodynamik traumatischer Verläufe

Im Kurs wird den Teilnehmer/-innen ein Grundwissen vermittelt über die Psychodynamik traumatischer Verläufe, die Diagnostik psychotraumatischer Syndrome und deren eventueller Zusammenhang mit Grunderkrankungen sowie über traumaspezifisch modifizierte Interventionsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt wird auf die Beziehungsgestaltung bei traumatisierten und stark belasteten Patienten gelegt, da der Umgang mit dieser Patientengruppe besondere Erfordernisse verlangt. Gleichzeitig klären wir die Frage, wie Traumata schneller erkannt und zielführend behandelt werden können. Anhand von Fallbeispielen wird diskutiert, wie man die Reaktionen der Patienten verstehen und deren Stabilisierung unterstützen kann. Fallbeispiele aus der eigenen Praxis sind willkommen!

Lernziele

Sie ...

  • verstehen die Psychodynamik traumatischer Verläufe
  • kennen traumaspezifische Interventionsmöglichkeiten
  • können ein Trauma schneller erkennen und anhand von Fallbeispielen die Reaktionen besser verstehen

Voraussetzung: Therapeutische Grundlagen, Heilpraktiker/-in, Therapeut/-in, med. Masseur/-in, Arzt/Ärztin

Anmeldung: Erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl

Daten

15.05.2019, EGK-Agentur, Thurgauerstrasse 54, 8050 Zürich-Oerlikon

Preis

290 CHF (inkl. Verpflegung). EGK-Therapeuten und EGK-Versicherte erhalten einen Rabatt von 20 Prozent.

Dauer

1 Tag, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr. Weiterbildungsstunden: 7 Stunden. Das Seminar erfüllt die Vorgaben des EMR-Reglements, der ASCA, sowie der EGK-Therapeutenstelle.

Referenten

Prof. Dr. phil. habil. Barwinski Rosmarie
Psychoanalytikerin, Psychotherapeutin SPV/FSP; Professur an der Universität Köln; 2005 habilitiert an der Universität Köln zum Thema «Traumabearbeitung in psychoanalytischen ­Langzeitbehandlungen»; Leiterin des Schweizerischen Instituts für Psychotraumatologie (SIPT) in Winterthur; zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen Psychotraumatologie, Erwerbslosigkeit und Psychotherapieforschung