Übertragung und Gegenübertragung - AUSGEBUCHT

bei traumarisierten Klienten und ihr Nutzen für die Behandlungsplanung

Was löst der Patient in mir aus? Was passiert hier? Ist das Gefühl aus mir entstanden oder wurde hier etwas übertragen?
Der Umgang mit der «Gegenübertragung» (Gefühle, die ein/eine Klient/-in bei uns auslöst) stellt grosse Anforderungen an den/die Behandler/-in, wenn wir mit traumatisierten Menschen arbeiten. Dieses zu verstehen, ist eine wichtige Grundlage im Hinblick auf unsere therapeutische Kompetenz.

Lernziele

Sie ...

  • kennen traumabedingte spezifische Formen der Übertragung und Gegenübertragung anhand von Fallbeispielen
  • erkennen mögliche Traumafolgestörungen anhand der Gegenübertragung
  • lernen, wie die Gegenübertragung als Instrument zur Behandlungsplanung genutzt werden

Voraussetzung: Therapeutische Grundlagen, Heilpraktiker/-in, Therapeut/-in, med. Masseur/-in, Arzt/Ärztin

Anmeldung: Erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl

Daten

02.09.2019, Hotel Sedartis, Bahnhofstrasse 16, 8800 Thalwil

Preis

290 CHF (inkl. Verpflegung). EGK-Therapeuten und EGK-Versicherte erhalten einen Rabatt von 20 Prozent.

Dauer

1 Tag, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr. Weiterbildungsstunden: 7 Stunden. Das Seminar erfüllt die Vorgaben des EMR-Reglements, der ASCA, sowie der EGK-Therapeutenstelle.

Referenten

Prof. Dr. phil. habil. Barwinski Rosmarie
Psychoanalytikerin, Psychotherapeutin SPV/FSP; Professur an der Universität Köln; 2005 habilitiert an der Universität Köln zum Thema «Traumabearbeitung in psychoanalytischen ­Langzeitbehandlungen»; Leiterin des Schweizerischen Instituts für Psychotraumatologie (SIPT) in Winterthur; zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen Psychotraumatologie, Erwerbslosigkeit und Psychotherapieforschung